Dienstag, 1. Juni 2010

Hello again Castlepoint

Ich wache in einem Bett auf und weiß nicht wo ich bin. Das passiert mich schon das zweite Mal. Ist wahrscheinlich aber so, wenn man jeden Tag woanders schläft. Dann kommen die Bruchstücke von gestern Abend wieder. Nach einer heißen Dusche. Man sollte das Angebot nutzen, wer weiß wann es die nächste gibt, schreibt mir Lisa ob ich schon wach bin. Sie zieht sich auch an.

Wir haben gestern ausgemacht, dass wir etwas unternehmen können und da mir kein schönerer Ort als Castlepoint eingefallen ist und Lisa dort noch nicht war, brechen wir also auf. Den ganzen Weg zurück, den ich gestern gefahren bin und noch ein Stück weiter. Es sind etwa 200 Kilometer bis Castlepoint. Also genug Zeit zum Reden. Wir erzählen wirklich über alles. Gott und die Welt.

Leider schlägt das Wetter während der Fahrt um, sodass es regnet als wir ankommen. So ein Mist, wenn man mal schönes Wetter braucht.  Wir laufen also bei Regen hoch zum Leuchtturm. Auch bei Regen hat dieser Ort etwas Magisches mit der Landschaft im Hintergrund.

Wir sind nun einmal den langen Weg hergefahren und so versuchen wir auch den Berg zu erklimmen. Wir kommen leider bloß bis zur Hälfe, dann geben Lisas und meine Schuhe auf und wir kehren um. Als wir runter zum Strand kommen entdeckt Lisa 2 Seelöwen etwa 1 Meter entfernt. Ich habe sie gar nicht bemerkt. Sie liegen dort und Schlafen und man kann sehr nahe rangehen. Toll solche Tiere mal in der freien Wildbahn zu sehen und nicht hinter Gittern im Zoo. Völlig durchnässt steige wir ins Auto und fahren zurück. In Masterton essen wir Mittag.

Wir biegen in die Einfahrt der Gastfamilie von Lisa gegen 18.00 Uhr ein und ich darf mit reinkommen. Ich lerne die ganze Familie kenne. Den Vater Colin, die Mutter Debbie und Die 3 Töchter. Das Haus ist sehr schön. Ich werde zum Abendessen eingeladen. Colin und Debbie sind sehr nett. Es gibt leckeres Roast Beef und Gebackene Kartoffeln mit Kürbis und anderem Neuseeländischem Gemüse. Wir lassen den Abend mit guten Gesprächen und dem zeigen der Bilder, die ich bis hier gemacht habe ausklingen. Ich unterhalte mich sehr gut mit Colin. Er ist wirklich nett und wir verstehen uns super. Er schlägt vor, dass ich die Nacht im Haus verbringen kann. Ich bin dafür sehr dankbar.

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